Kommunikation

Wann lohnt sich eine Mitwirkung der Mieter/innen und wie funktioniert sie?

Mieterinnen und Mietern die Mitsprache zu ermöglichen, lohnt sich in vielen Fällen. Denn wer die Mietparteien miteinbezieht, schafft Verständnis für die Sanierung, richtet seine Liegenschaft wirkungsvoll an den Bedürfnissen des Markts aus und reduziert die Gefahr von Konflikten und das Risiko von Leerständen.

Ein partizipativer Prozess erlaubt es, besser auf die Bedürfnisse der Mieterinnen und Mieter einzugehen. Dadurch fühlen sie sich verstanden und können die Arbeiten besser akzeptieren. Es kann beispielsweise sinnvoll sein, den Zeitpunkt der Sanierung mit ihnen abzusprechen. Sie können allenfalls auch Wünsche betreffend Kücheneinrichtung, Bodenbelägen oder Farben von Oberflächen berücksichtigen. Oder Sie klären mit Ihren Mieterinnen und Mietern den Bedarf an zusätzlichen Möglichkeiten wie Fahrradunterständen, Garten- und Umgebungsgestaltung, Besucherparkplätzen etc.

 

Die Mitwirkung kann entweder bilateral stattfinden in schriftlicher Form bzw. in einem persönlichen Gespräch. Oder Sie können die Wünsche und Ideen von Mieterinnen und Mietern im Rahmen einer Informationsveranstaltung oder eines Workshops in Erfahrung bringen und diskutieren.

 

Wann ist auf eine Mitwirkung der Mieter/innen zu verzichten?

Wenn Sie Ihre Liegenschaft in unvermietetem Zustand komplett sanieren und danach neue Mietparteien einziehen, macht es keinen Sinn, die Wünsche der aktuellen Mieter/innen zu berücksichtigen.